Tiere in Not Solingen e.V. Tierschutz in Solingen Remscheid und dem Bergischen Land

Fragen & Antworten Online

Bei der Übernahme eines Tierschutztieres muss der neue Besitzer eine Schutzgebühr bezahlen.
Sie soll deutlich machen, dass ein Tier neben dem rein emotionalen Wert auch einen materiellen Wert hat.


Als Geschenk sind lebende Tiere keinesfalls geeignet. Spontan angenommen und ebenso schnell wieder “entsorgt”, wenn man ihrer überdrüssig wird. Die Schutzgebühr soll mithelfen, das Tier vor dem Schicksal zu bewahren, welches es in vielen Fällen schon einmal erlebt hat. Wer kein Geld für die Schutzgebühr hat oder haben will,  wird vielleicht später auch keines für Futter und/oder Tierarzt aufbringen können/wollen.

Tierschutzvereine finanzieren sich über Mitgliedsbeiträge, Spenden und Schutzgebühren. Schutzgebühren beziehen sich auf die Ausgaben für Kastration, Impfung, Entwurmung, Streu, Futter, Kosten durch Krankheiten (Tierarztkosten). Sie sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein, denn keine Schutzgebühr deckt die Kosten, sie ist somit nur anteilig. So hilft dieses Geld von den vermittelten Tieren dennoch denen, die noch kein Zuhause gefunden haben bzw. keins finden, weil sie zu alt oder zu krank sind.


Die Schutzgebühr trägt ihren Namen zu recht, weil sie hilft,  Tiere zu schützen, und zudem eine unentbehrliche Maßnahme für die Tierschutzvereine ist, um ihre Arbeit leisten zu können.

 

Warum ist die Schutzgebühr so hoch?  Ist sie das wirklich?

Oft finden Menschen, die gerne ein Tier haben möchten, dass die Schutzgebühr zu hoch ist.  Das Gegenteil ist der Fall. Immer wieder hören wir Sätze wie diesen ” Ihr solltet doch froh sein, wenn
Ihr ein Tier los werdet”. Natürlich sind wir froh, wenn ein Tier ein gutes neues Heim findet. Jedoch
entstehen für jedes Tier mehr oder weniger hohe Kosten, die mitunter die erhaltene Schutzgebühr bei weitem übersteigen.

 

Jeder kann sich ausrechnen, dass Tiere, die entwurmt, geimpft und kastriert weitergegeben werden, mehr Kosten verursachen als würden sie lediglich gefüttert.
 

Wer sich bei einem Tierarzt einmal erkundigt, wird schnell feststellen, dass unter 120,– Euro keine weibliche Katze kastriert wird, und Impfung und Entwurmen kosten natürlich auch Geld.


Ein Rechenbeispiel: 

Aufnahmeuntersuchung ca. 18,– €

Entwurmen ca. 8,–€

Kastration für einen Kater ca. 70,– €

Kastration für eine Katze ca. 130,– €

Erstimpfung Katze/Kater ca. 36;– €

Transponder setzen 18,– €  

Hunde Impfung 55,– € – kommt eine zweite Impfung hinzu 36,– € bis 55,– €  


Hierbei ist nicht berechnet, wenn die Tiere Parasiten (Flöhe oder Milben) haben, krank sind oder gar verletzt; von Futter und Streu ganz zu schweigen. So sind Kosten für z.B. ein einzelnes krankes Fundtier von 200,– bis 300,– Euro keinesfalls eine Seltenheit.


Wenn dann eine Tierschutzorganisation nur eine Kostenbeteiligung (Schutzgebühr) für ein entwurmtes, geimpftes bzw. auch kastriertes, sichtbar gesundes Tier erhebt, wird deutlich, dass es keinesfalls Geldmacherei, sondern wirklich nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Den Rest bezahlen die Tierschutzorganisationen selbst und sind daher auf Spenden angewiesen. Mal abgesehen von der Zeit, die in die Pflege eines solchen Tier investiert wird, findet auch nicht jedes Tierschutztier schnell ein eigenes Heim. Die Kosten steigen “täglich”, denn auch wenn es nur Futter und Einstreu ist, bei “einigen” Tieren fallen auch diese Kosten ins Gewicht.

Wer also immer noch glaubt, das Kätzchen vom Bauernhof (kostenlos) wäre die bessere Wahl, wird nach dem ersten Tierarztbesuch bereits umdenken, wenn allein der Betrag für die Kosten für Entwurmen, Entflohen, Erstimpfung und Routineuntersuchung bezahlt werden muss.
Hat das Kätzchen dann noch Schnupfen oder einen Pilz, sind die Tierarztkosten bereits deutlich höher als die Schutzgebühr für ein Tierschutztier.

Denken Sie einfach einmal darüber nach, ob die Schutzgebühr wirklich zu hoch ist…. oder ob man nicht freiwillig und zugunsten der anderen Tiere einen kleinen Betrag mehr bezahlt (spendet).

 

Für unsere Schützlinge, die nicht mehr vermittelbar sind, sei es aus Altersgründen, wegen Erkrankungen, Behinderungen usw. suchen wir immer wieder Paten. Diese Tiere werden von uns liebevoll betreut, denn nur wenn einer unserer Notfälle wirklich kein artgerechtes bzw. lebenswertes Dasein mehr führen kann, sind wir bereit, es “gehen” zu lassen. Alles andere kommt für uns nicht infrage! Wir sind der Meinung, auch diese armen Geschöpfe haben eine zweite Chance verdient.

 

Natürlich sind es gerade diese Schützlinge, die oftmals eine außergewöhnliche finanzielle Belastung für den Verein darstellen, die wir uns eigentlich gar nicht leisten können.

 

Es gibt viele tierliebe Mitmenschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen kein Tier halten wollen oder können, die sich dennoch gerne um eins kümmern möchten. Diesen Tierfreunden bieten wir an, eine Patenschaft zu übernehmen.

 

Mit dieser Patenschaft unterstützen sie uns finanziell beim Kauf von Futtermitteln, bei Tierarztkosten etc. Die tierärztliche Versorgung dieser “besonderen” Schützlinge sind meist ein hoher Kostenfaktor, der unser Budget überschreitet. Von kommunalen oder anderen öffentlichen Kassen erhält unser Verein keinerlei Mittel. Aufwendungen für unsere Tiere können nur durch Spendengelder und/oder durch private Mittel von engagierten Tierliebhabern bestritten werden.

 

Wenn auch Sie unseren Notfall-Schützlingen helfen möchten, übernehmen Sie eine Patenschaft für eines der Tiere. Bereits der kleinste Beitrag hilft uns, ihren Lebensunterhalt zu sichern!

 

Sämtliche Spenden fließen zu 100 % dem jeweiligen Tier zu. Und selbstverständlich erhalten Sie am Ende des Jahres eine entsprechende Spendenquittung zugestellt.

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