11.10.2020

 

Ein Tierschutzalltag ....

 

Anruf von einer älteren Dame aus Wuppertal:

 

In einem China-Restaurant, was seit längerer Zeit bereits geschlossen hat, befinden sich mehrere Fisch-Aquarien. Dem Besitzer wurde der Strom abgeschaltet und nun sind die Fische in Lebensgefahr.

 

Frau von Itter wurde gebeten hinzufahren und die Tiere zu retten. Doch die Türe war verschlossen und Einbruch geht nun wirklich nicht.

 

Wir bleiben dran.

 

Der nächste Anruf:

 

Eine junge Frau kam nach Hause und hörte "komische" Geräusche .... Sie öffnete das Fenster ihrer Dachwohnung in der Innenstadt und sah einen Vogel wild herum flattern, der sich verfangen hatte. Sie rief die Feuerwehr an und bat um Hilfe. Zur Antwort bekam sie: "Das ist ein Wildvogel, da können wir nichts machen, lassen sie ihn verrecken ...!".

 

Frau von Itter und ein Helfer namens Andreas fuhren zu der besagten jungen Frau, nachdem sie noch kurz vorher in ein Altenheim gefahren sind, um dort einen Nymphensittich abzuholen.

 

Mittlerweile war es dunkel geworden, als sie in der Dachwohnung ankamen. Andreas öffnete das Fenster und sah einen großen, schwarzen Vogel, der sich am Schneegitter verfangen hatte. Er kletterte aus dem Fenster und robbte sich auf dem Dach entlang zu dem Vogel.

 

Rita von Itter beschreibt es so: "Mir blieb das Herz stehen und es war mir schlecht vor Angst; wenn er herunter gefallen wäre, hätten wir den Tag darauf garantiert in der Zeitung gestanden...!".

 

Andreas befreite den Vogel und kroch mit ihm zusammen zurück zum Fenster, wo er in eine Box gesetzt wurde. Das arme Tier war völlig erschöpft vom Versuch sich zu befreien. Dennoch griff es mit einer Kralle nach Rita von Itters Finger, die trotz seiner Schwäche bemerkte, was der inzwischen als Rabe identifizierte Vogel für eine Kraft hatte.

 

 

Die Retter waren glücklich über den Erfolg, den Raben gerettet zu haben. Andreas nahm ihn mit zu sich nach Hause, wo zahlreiche Vögel, wie Papgeien und Co. leben. Dort konnte sich der  Rabenvogel in einem Käfig erholen und ist inzwischen wieder freigelassen worden. Der Moment, in dem er aus dem Fenster flog, soll schon sehr erhebend gewesen sein.

 

Das war EIN Tag aus dem Tierschutzleben von der 1. Vorsitzenden, Rita von Itter ... - so geht es Tag für Tag!

 

Es ist immer wieder beglückend, wenn der Verein helfen kann. Das ist die Belohnung für die manchmal schon sehr harte Arbeit, die mit Hochs und noch viel mehr Tiefs belastet ist.

 

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