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Igel- und Vogelstation Waldbröl

Haben Sie Fragen zu Igeln, wenden Sie sich bitte an:

 

Barbara Geiger, Waldbröl - Tel.-Nr.: 02291 - 80 70 44

 

15. September 2017

 

Ein besonderer Gast -

verletzter Bussard

 

 

Ein junger Bussard, der gegen eine Scheibe geflogen war, wurde bei Barbara Geiger auf der Station abgegeben. Er wurde von Frau Geiger in eine Auffangstation für Wildtiere nach Rösrath gebracht. Dort hat man mehr Erfahrung mit Greifvögeln.

 

Wir hoffen, dass sich dieser prächtige Vogel bald erholt und wieder gesund in die Freiheit zurück entlassen werden kann.

 

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Vierlinge in keinem guten Zustand

 

 

Diese vier noch sehr kleinen Igelkinder wurden ebenfalls auf der Station abgegeben. Leider befanden sie sich in einem sehr schlechtem Zustand. Um ein besonders kleines Igelchen in einem desolaten Zustand war die Sorge sehr groß, dass es nicht überleben würde.

 

Mittlerweile trinkt dieses Baby aber gut, und die berechtigte Hoffnung besteht, dass es gedeiht und mit seinen Geschwistern groß wird, den Winter verschläft und im Frühjahr in die Natur ausgewildert wird.

 

Oftmals machen tierliebe Menschen den Fehler, wenn sie ein Igelbaby finden, es mit Katzenfutter zu füttern. Ein Igelchen unter 100 gr. darf nur mit Aufbaumilch gefüttert werden!

 

Grundsätzlich ist es sinnvoll, sich an eine Igelstation zu wenden und nachzufragen, wie so ein Igelkind zu versorgen ist, um Fehler auszuschließen, da eine falsche Fütterung dem kleinen sowie erwachsenen Igel das Leben kosten kann.

 

 

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 Igelkuscheln ...

 

 

Die beiden Igelkinder sind nicht einmal Geschwister, haben sich einfach so gefunden und genießen es, nach dem Fressen eine Runde zu kuscheln und zu schlafen.

 

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In dieser Herbst-Saison hat die "Igel- und Vogel-Station Waldbröl" bereits 19 verwaiste Igelbabys aufgenommen ... - und die Zahl nimmt ständig zu.

 

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*Flöckchen* - das Täubchen ...

 

 

Dieses ca. acht Wochen alte Täubchen wurde mit stark blutendem Flügel zur Station gebracht. Die behandelnde Tierärztin stellte aufgrund des angefertigten Röntgenbildes einen vierfachen Flügelbruch fest.

 

Flöckchen, so haben wir die junge Taube genannt, wurde erfolgreich von der Tierärztin operiert. Die Brüche wurden mit einem Marknagel gerichtet und beide Flügel zum Schutz der Wundheilung am Körper fixiert.

 

Wir hoffen, dass Flöckchen bald wieder gesund wird. Sollte sie eine Behinderung zurück behalten, wird sie zusammen mit einigen anderen behinderten Artgenossen auf der Station bleiben. In dem Fall dürfte sie bei Frau Geiger ein sorgenfreies Leben mit anderen behinderten Artgenossen führen.

 

Ein Dankeschön an die behandelnde Tierärztin!

 

 

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Wir danken ...

 

 

Bei einigen der Igel-Finder möchten wir uns herzlich bedanken, denn sie haben Barbara Geiger mit Katzen-, Igelfutter und Haushaltsrollen unterstützt.

 

Ein besonderer Dank gilt Herrn Stegemann, Nabu Waldbröl, der Frau Geiger immer wieder mit Rat und Tat zur Seite steht!

 

3. September 2017

 

Pünktlich zum Herbstbeginn kamen die ersten Igel-Babys ...

 

 

Auch Igel-Babys, deren Mütter tot aufgefunden wurden oder die Mutter nicht mehr zurückgekommen ist, haben sich pünktlich zum meteorologisch Herbstanfang eingefunden und werden nun liebevoll mit der Flasche großgezogen.

Wir hoffen, dass alle Babys durchkommen und gesund werden, damit sie im kommenden Jahr ausgewildert werden können.

 

3. September 2017

 

Gefiederte Pfleglinge, die gesundet sind ...

 

 

Diese Tauben sind zwischenzeitlich gesundet. Dennoch werden einige Dauergäste bleiben, da sie behindert sind und nicht mehr in die Freiheit zurück können. Barbara Geiger gibt ihnen ein Zuhause.

 

26.07.2107

 

Die Neuzugänge

 

Es haben sich fünf Spitzmausbabys auf der Station eingefunden, die von netten Menschen bei der Gartenarbeit aufgelesen wurden.

 

 

Etwas ausgekühlt kamen sie bei Barbara Geiger an. Doch ein wenig Ruhe auf einer warmen Unterlage und ein Milchfläschchen für jedes Baby hat die Lebensgeister der Kleinen geweckt.

 

Mittlerweile haben sie einen regen Appetit und werden wohl bald wieder in die Freiheit entlassen werden können.

 

 

Auch ein Mauersegler gehört zu den Neuzugängen und wird nun aufgepäppelt, so dass er noch rechtzeitig mit den anderen in den Süden aufbrechen kann um dort zu überwintern.

 

Handaufgezogene Taubenbabys ...

 

 

Auch diese beiden Täubchen wurden mit der Hand aufgezogen und haben sich auf ihre Pflegemama geprägt, was bedeutet, dass sie sehr anhänglich und zutraulich sind.

 

Willkommener Besuch ...

 

 

Hin und wieder schaut immer mal eine gesund gepflegte oder aufgezogene Taube vorbei und freut sich über ein paar leckere Körnchen.

 

01.07.2107

 

In der letzten Woche kamen noch diese bezaubernden Igelbabys auf die Station ...

 

 

Sie haben ca. 24 Stunden ohne ihre Mutter auf einer Wiese gelegen. Erst dann wurden sie aufgelesen und zu Barbara Geiger in Waldbröl gebracht. Ihr Zustand war nicht gut, da sie aufgrund einer Unterkühlung völlig schlapp waren.

 

Nachdem sie auf eine Heizdecke gelegt worden waren und gefüttert wurden, erholten sie sich rasch und sind nun wohlauf.

 

Zur Zeit werden auf der Station jede Menge Vogelbabys, zum Teil sogar noch nackt, aufgepäppelt. Die Leiterin hat alle Hände voll zu tun ... - ein "Job", der ihr alles abverlangt. Wir hoffen, die zahlreichen Piepmätze überleben alle und können zur gegebenen Zeit in die Freiheit entlassen werden.

 

19.05.2017

 

"Igel geht ins neue Zuhause ..."

 

 

Frau Barbara Geiger hat 22 Igel durch den Winter gebracht. Jetzt im Spätfrühling ist die Winterruhe vorbei, die in dieser Saison wetterbedingt länger als üblich gedauert hat.

 

Mittlerweile könnten alle Igel zurück in die Freiheit. Aber natürlich muss geplant werden, wo die Igel ausgesetzt werden. Familie Pinger erklärte sich bereit, einen Igel in ihrem Garten auszusetzen. Lange haben sich die Erwachsenen und Kinder darauf gefreut, den Igel "Mecki" abzuholen um ihm ein schönes, artgerechtes Zuhause in ihrem Garten zu geben.

 

Aber ganz besonders hat sich unsere "Igel-Mama", Barbara Geiger, darüber gefreut, dass ihre Schützlinge, die oft Sorgenkinder waren, nun ein schönes Leben in Freiheit genießen dürfen.

 

19.05.2017

 

"Gesund gepflegte Taube will bleiben ..."

 

 

Vor einiger Zeit wurde auf der Station eine "Türken-Taube" abgegeben, die aufgepäppelt werden musste. Nachdem das Täubchen alt genug, gesund und putzmunter war, durfte es zurück in die Freiheit ....

 

Die Taube startete vom Balkon aus und flog in den nächsten Garten, wo sie sitzen blieb. Barbara Geiger hatte in der Wohnung zu tun, ließ aber die Balkontüre offen stehen ....

 

Nach einer Weile kam sie in das Wohnzimmer zurück und fand die Taube auf dem Fernseher sitzend vor. Versuche, sie erneut in die Freiheit zu entlassen, lehnte das Täubchen ab.

 

Nun darf sie zusammen mit weiteren aufgezogenen Tauben in einer großen Voliere leben, die den Vögeln die Möglichkeit gibt, sich frei in der Gegend zu bewegen oder auch ihren eigenen Weg zu finden. Doch alle Tauben kehren am Abend "nach Hause" zurück.

 

"Am schönsten ist es eben halt doch nur bei Muttern!". Das scheinen die insgesamt fünf Tauben zu meinen, zumal ihnen jeden Tag reichlich Futter zur Verfügung steht.

 

Um diese Zeit werden häufig Jungvögel gefunden und zur Station gebracht. Frau Geiger würde sich sehr über eine Spende von Taubenfutter, Aufzuchtsfutter und Haushaltsrollen freuen.

 

Ansprechpartner:

Barbara Geiger, Waldbröl - Tel.-Nr.: 02291 - 80 70 44

oder

Frau von Itter - Tel.-Nr.: 0212 - 20 94 52

 

19.05.2017

 

"Kleine Rauchschwalbe auf der Station"

 

 

Um diese Zeit werden häufig Jungvögel gefunden und zur Station gebracht. Frau Geiger würde sich sehr über eine Spende von Aufzuchtsfutter und Haushaltsrollen freuen.

 

Ansprechpartner:

Barbara Geiger, Waldbröl - Tel.-Nr.: 02291 - 80 70 44

oder

Frau von Itter - Tel.-Nr.: 0212 - 20 94 52

 

 

"Neues von der Igel- und Vogelstation Waldbröl"

 

 

Kürzlich fanden sich kleine Amselkinder und ein Taubenbaby auf der Station ein.

 

Die Amselkinder verloren ihr Nest und die Eltern, weil verantwortungslose Mitmenschen um diese Jahreszeit, im Mai, ihre Hecke schnitten. Das ist laut Gesetz verboten, genauso wie Baumfällen. Doch immer wieder gibt es Leuten, denen dies egal ist, ob dabei junge Vögel oder auch Eichhörnchen den Tod finden.

 

Zum Glück entwickeln sich die Amselkinder gut und haben einen gesunden Appetit.

 

Auch die kleine Taube entwickelt sich prächtig und hat immer Hunger.

 

Ansprechpartner:

Barbara Geiger, Waldbröl - Tel.-Nr.: 02291 - 80 70 44

oder

Frau von Itter - Tel.-Nr.: 0212 - 20 94 52

26.09.2016

"Das große Fressen" ...

 

 

Einige Igelkinder sind bereits in der Lage ihren Brei vom Tellerchen zu schlecken. Es geht nicht immer so gesittet zu wie auf dem Bild.

 

Drei Babys bedürfen noch intensiver Pflege und werden von Frau Geiger aufgepäppelt.

 

Ein kleines dickes Igelbaby, ein Mädchen, kam heute noch dazu und erhielt den Namen "Pümmelchen".

 

13.09.2016

Spätzchen vom Fliegenfänger befreit ...

 

 

Dieser junge Spatz ist unglücklich in einen klebrigen Fliegenfänger geraten, der auf einem oberbergischen Bauernhof in den Ställen hing, um die Rinder vor den Insekten zu schützen.

 

Der Bauer holte Barbara Geiger hinzu, damit sie sich des Vogels annehmen konnte. Mittlerweile ist er natürlich aus seiner misslichen Lage befreit worden und wird aufgepäppelt.

 

Es ist nicht das erste Tier, das der Bauer gerettet hat. Vor einiger Zeit schnitt er sogar einen Falken aus seinem Zaun und übergab ihn der Vogel- und Igel-Station Waldbröl.

 

Über den Einsatz des Bauern freuen wir uns sehr, denn das ist in Bauernkreisen nicht immer der Fall.

 

Unserem kleinen Spätzchen wünschen wir alles Liebe und Gute und hoffen, es kann bald in die Freiheit zurück gelassen werden.

 

Und bei Frau Geiger bedanken wir uns hier einmal ganz herzlich für ihren Einsatz zum Wohle zahlreicher von ihr geretteten Wildtiere.

 

27.08.2016

Neuzugang:  Ein Igelbaby

 

 

Ende August wurde das Igelbaby (67 gr) in Haan gefunden und bei Rita von Itter abgegeben. Es blieb eine Nacht und wurde gut versorgt. Den Tag drauf wurde es nach Waldbröl zur Igel- und Vogel-Station gebracht ...

 

 

Ich bin gut in Waldbröl angekommen und wurde von meinem Pflegebrauchen Barbara "Klein-Rita" getauft.

 

Mir geht es sehr gut, wie man anhand der Bildern erkennen kann. Da ich keinen Bock mehr auf ein Milchfläschchen hatte, habe ich dieses abgelehnt. Meine Pflegemama wusste aber Rat und hat mich zu "Paulchen" in die Box gesetzt. Der erhält zum Fressen nämlich Baby-Nahrung aus einem Hipp-Gläschen mit untergemischter Igelaufzucht-Milch. Das fand ich sehr lecker und habe dementsprechend gefuttert.

 

Paulchen hat dann an mir geschnuppert und sich sofort verzogen. Eine Weile hat er schon gebraucht, bis er zurückgekommen ist. Der Hunger war stärker als die Furcht vor mir. Tischmanieren hat Paulchen jedenfalls keine ....

 

Im Anschluss an das gute Fressen haben Paulchen und ich gekuschelt und zusammen geschlafen. Das fanden wir dann beide ganz toll.

11.08.2016

Neuzugang:  Ein Mäuschen

 

 

Das kleine Babymäuschen wurde von Kindern gefunden und für ein Eichkätzchen gehalten. Sie brachten es zu Frau Geiger. Bei ihr ist das Mausekind in guten Händen und lässt sich verwöhnen.

 

05.08.2016

Neuzugang:  Ein Eichkätzchen

 

 

04.07.2016

Neuzugang:  Eine Fledermaus

 

 

"Klein-Drakula"

 

Update: 05.08.2016

 

24.06.2016

Neuzugang:  Zwei Kernbeißer

 

 

Zwei aus dem Nest gefallene Kernbeißer-Babys lassen es sich auf der Station gut gehen.

 

24.06.2016

Neuzugang:  zutrauliche Saatkrähe

 

 

Seit zwei Tagen sitzt bei Frau Geiger auf der Station eine Saatkrähe, die sehr anhänglich und freundlich ist. Leider kann sie nicht fliegen, da ihre Federn total verstümmelt wurden.

 

Hier scheinen wohl Tierquäler am Werk gewesen zu sein.

 

28.05.2016

Neues von unserer "Igel- und Vogel-Station Waldbröl"

Zwei Amselkinder fanden den Weg zu Frau Geiger und werden von ihr aufgepäppelt.

 


Drei weiße Tauben suchten verzweifelt nach Futter. Zwei von ihnen konnten eingefangen und in der "Igel- und Vogel-Station" in Sicherheit gebracht werden. Eine Taube ließ sich bisher nicht einfangen, soll aber auch noch den Weg zu Frau Geiger finden. Jedenfalls hat Dohle "Kalle" mit den Tauben Gesellschaft bekommen.

 

 

13.05.2016

Rotschwänzchen ...

 

 

sind auf der Igel-und Vogelstation Waldbröl aufgenommen worden und werden nun ebenfalls liebevoll umsorgt und für einen Start in die Freiheit vorbereitet.

 

06.05.2016

Drosselbaby ...

 

fand auf der Igel- und Vogelstation bei Frau Geiger Aufnahme ...

 

 

- und wird nun liebevoll aufgepäppelt.

 

11. September 2015

 

Neues von unserer Igel- und Vogel-Station in Waldbröl

 

Seit meinem letzten Besuch bei Frau Geiger und ihren Schützlingen ist jede Menge passiert ....

 

Die Igel-Mama, die 11 Junge zur Welt gebracht hatte, die leider alle einen Tag später verstarben, konnte sich in aller Ruhe erholen und durfte zwischenzeitlich in die Natur zurück, wo sie hoffentlich nicht noch einmal Mama von so vielen Igel-Kindern wird.

 

Die Tierfreunde, die die Igel-Mama mit ihren Jungen zur Station gebracht haben, bedankten sich bei Frau Geiger für die Hilfe und ihren Einsatz mit einer großen Kiste voll Futtermitteln für weitere Schützlinge.

 

Darüber hat sich Frau Geiger sehr gefreut, denn oft kommt es nicht vor, dass sich jemand bei ihr bedankt.

 

 

Mittlerweile sind insgesamt 13 Igel-Kinder auf der Station "gestrandet" ...

 

Eine Mutter mit 6 Igel-Kindern wurde von tierfreundlichen Menschen gebracht. Die Mutter überlebte leider nicht. Die Kinder erfreuen sich bester Gesundheit und sind wohlgenährt.

 

Eine weitere Mutter mit 6 Kinder wurde überfahren gefunden. Die Kinder überlebten den Unfall und wurden ebenfalls von Menschen mit Herz für Wildtiere auf die Station gebracht. Auch diese Kinder sind kleine Wonneproppen, denen es in der Obhut von Frau Geiger gut geht.

 

Ein Igelchen wurde mit wenig Überlebenschancen abgegeben, denn es hatte starken Madenbefall im Darm und musste umgehend einem Tierarzt vorgestellt werden. Die aufopfernde und liebevolle Pflege unserer "Waldbröler Igel-Mutter" hat es geschafft, das kleine, bereits dem Tode geweihte Tierchen gesund zu pflegen. Es unterscheidet sich nicht mehr von den anderen 12 Igel-Kindern.

 

 

Zwei der Pfleglinge haben eine Augenentzündung, die von Frau Geiger erfolgreich behandelt wird.

 

Leider konnte ich die kleine Igelschar nicht früher besuchen, somit entging es mir natürlich, die Kleinen im Babyalter zu erleben und zu fotografieren.

 

Wie Frau Geiger es fertig bringt, 13 Igel-Kinder auf einmal zu hegen, zu pflegen und zu füttern, ist mir ein Rätsel, denn die Kleinen müssen im Babyalter rund um die Uhr immer wieder gefüttert werden. Ist der letzte Igel fertig, will der erste schon erneut Futter haben ....

 

 

Zwischenzeitlich sind die Igel groß genug selbst zu fressen. Die Kleinen werden von Frau Geiger jeweils zu Viert in einem Gehege gehalten. Was futtermäßig vorne rein kommt, kommt natürlich hinten wieder heraus .... Mir ist es schleierhaft, wieso der Igel "Igel" heißt und nicht "Saubär", denn was so ein Kerlchen täglich in seinem Gehege veranstaltet, kann man nur "eine große Sauerei" nennen. Frau Geiger wird es sicherlich niemals langweilig werden, wenn Igel im Haus sind, denn entweder muss sie füttern oder putzen .....

 

Aber süß sind die kleinen Stachler. Ich hatte das Vergnügen über eine Stunde abwechselnd den ein und anderen Igel auf meinem Schoß sitzen zu haben. Ihre Bäuchlein und Öhrchen zu kraulen ist etwas für die Seele.

 

Den Winter werden die Igel auf der Station verbringen. Sind die Igel-Kinder heute noch sehr zutraulich, so werden sie nach dem Winterschlaf nichts mehr davon wissen, dass sie ihrer Pflegemutter völlig ohne Scheu begegnet sind. Und das ist auch gut so, denn nicht alle Menschen sind freundlich zu ihnen. Immer wieder hört man davon, dass Jugendliche mit einem Igel Fußball gespielt haben ....

 

Um Kindern diese Wildtiere näher zu bringen, geht Frau Geiger regelmäßig in Kindergärten und informiert die "Zwerge" über den Igel. Damit die Infos den Kindern Spaß machen und sie Tieren gegenüber sensibilisiert werden, dürfen sie die mitgebrachten Igelchen anfassen, streicheln und halten.

 

Die Zeit ging wieder viel zu schnell um. Ich warf noch kurz einen Blick auf "Kalle", dem es nach wie vor prima geht, und freute mich darüber, dass "Motte" und "Pedro" mich mittlerweile, wenn ich die Haustüre reinkomme, wie eine Freundin begrüßen.

 

 

Wie immer freue ich mich auf meinen nächsten Besuch in der "Igel- und Vogel-Station Waldbröl"

 

Kornelia Wirths.

 

17. August 2015

 

Auf unserer „Igel- und Vogel-Station Waldbröl“ ...

 

gab es eine Überraschung … - leider mit keinem guten Ende!

 

Ein paar Orte weiter wurde eine Igel-Mama im offenen Hühnerstall aufgefunden, die gerade neun Igel-Babys geboren hatte. Daran waren die Hühner wohl sehr interessiert, denn sie sind keineswegs Vegetarier. Zum Glück wurde die Mama mit ihren Jungen rechtzeitig vom Besitzer der Hühner gefunden, bevor sich ein Drama abspielen konnte.

 

Frau Geiger wurde informiert und schon war die Igel-Familie auf dem Weg nach Waldbröl.

 

Bei der Übergabe an Frau Geiger, wurde erstaunt festgestellt, dass sich noch zwei Geschwister-chen eingefunden hatten …

 

 

Normalerweise werfen Igel-Mütter in der Regel 4 bis 5 Junge. Die Geburt von sage und schreibe 11 Igelkindern war demnach eine Sensation.

 

Leider mussten der Igel-Mutter alle Kinder abgenommen werden, da sie sich in einem völlig erschöpften Zustand befand und nicht in der Lage war, ihre Jungen zu säugen. Es bestand sogar die Gefahr, dass die Mutter ihre Kinder tötet. Damit dies auf keinen Fall passieren konnte, nahm sich Frau Geiger der Kleinen an und gab ihnen alle zwei Stunden das Fläschchen.

 

Ich durfte bei meinem Besuch auf der Station dabei zusehen, wie Frau Geiger die kleinen Würmchen mit so viel Ruhe und Einfühlungsvermögen liebevoll fütterte und ihnen anschließend das Bäuchlein rieb, damit die Verdauung angeregt wurde. Mein Herz hüpfte vor Freude, denn die kleinen Igel-Babys waren einfach nur entzückend.

 

Der Igel-Mama ging es zu diesem Zeitpunkt gar nicht gut. Ihr wurde Ruhe gegönnt und artge-rechtes Futter angeboten.

 

Frau Geiger und ich beschlossen, wöchentlich über die Igel-Kinder zu berichten. Mit den Worten "Ich drücke feste die Daumen, damit alles gut geht", verabschiedete ich mich.

 

Einen Tag später setzte ich mich zu Hause hin um die Bilder zu bearbeiten und einen Text zu verfassen. Doch noch bevor ich beides auf der Website und in Facebook einstellen konnte, kam die Nachricht, dass alle Babys verstorben sind.

 

Frau Geiger war sehr traurig, zumal das letzte Baby in ihr Hand verstarb. Für die Igel-Mama gab es Entwarnung, ihr geht es zwischenzeitlich besser. So nah liegen "Leid" und "Freud" beieinander.

 

Ich wollte dennoch nicht darauf verzichten, einen Bericht über das Geschehene zu schreiben, denn es zeigt auf, mit wie viel Aufwand, Fürsorge und grenzenlosem Einsatz tierliebe Menschen bereit sind, sich selbst hinten anzustellen, um einem Wildtier beim Überleben zu helfen.

 

Es gibt sie also doch noch, die Menschen, die nicht einfach weggucken und sagen: "Es ist doch nur ein Tier!". Und vor ihnen ziehe ich meinen Hut!

 

Frau Geiger hat nicht nur viel Zeit und Liebe investiert ... - auch Emotionen, denn der Verlust der Igel-Babys hat sie sehr getroffen. Hilflos mit ansehen zu müssen, dass man nicht mehr helfen kann, tut eben sehr weh.

 

Nun hoffe ich, dass die Genesung der Igel-Mutter voranschreitet und die ganze Geschichte dennoch ein halbwegs glückliches Ende nimmt.

 

Auf den nächsten Besuch bei Frau Geiger freue ich mich, denn der wird sicherlich wieder unter einem guten Stern stehen.

 

Es gibt aber dennoch auch etwas Positives von meinem Besuch zu erzählen ...

 

Die kleine Bachstelze, deren Flugkünste ich bei meinem Besuch Ende Juli bei Frau Geiger bewundern konnte, durfte, nachdem sie propper aufgepäppelt war, in die Freiheit zurück.

 

Dem kleinen Spätzchen „Junior“ geht es prima, er ist groß geworden und hat einen neuen Namen erhalten: „Saubär“. Ich schätze mal, das hat seinen Grund ….

 

 

Der Spatz teilt mittlerweile seine Box mit zwei Neuzugängen, nämlich Rauchschwalben. Allesamt sind sehr hungrig, wie ich beobachten konnte. Die kleinen Schnäbel, die aufgerissen vermuten lassen, man können durch den ganzen Vogel hindurchgucken, veranlassen mich immer wieder zum Schmunzeln.

 

 

Natürlich habe ich „Kalle“ besucht, der bei dem schönen Wetter in einer Voliere auf der Terrasse saß. Sein Gefieder hat sich gut entwickelt und bald wird er nicht mehr wie ein kleiner Geier aussehen. Hin und wieder kommen ihn einige Tauben aus der Nachbarschaft besuchen, denn an seinem Gehege gibt es Futter.

 

 

Ein bisschen Zeit blieb mir auch noch für „Motte“ und „Pedro“, die beiden Hunde. Pedro mag es ruhig, doch Motte liebt Beschäftigung und weiß, wie man die Aufmerksamkeit auf sich lenkt.

 

Wieder einmal habe ich eindrucksvolle Momente von meinem Besuch auf der „Igel- und Vogel-Station Waldbröl“ mitgenommen. 

 

Kornelia Wirths

Ende Juli 2015

 

Neues aus der ....

 

"Igel- und Vogel-Station Waldbröl"

 

Zwei Wochen nach meinem ersten Besuch in der "Igel- und Vogel-Station Waldbröl" besuchte ich Frau Geiger, ihre Neuzugänge und Kalle.

 

Kalle schien sich sogar an mich zu erinnern, jedenfalls kam er schwer ins Grübeln, so dass es aussah, als dächte er: "Die kenne ich doch irgendwoher...!". "Hurra" bei Kalle sprießen neue Federn ....

 

 

Selbstverständlich war auch heute nichts sicher vor der kessen Dohle mit den betörenden blauen Augen.

 

 

Eine Bachstelze gefiel es nicht, dass ich sie mit Blitz fotografierte und sie flog daher sehr geschickt im Raum herum und placierte sich auf ein Deko-Schiff und die Türe.

 

 

Ein hübsches Tierchen, wie ich feststellte, und gut gepflegt von Frau Geiger, so dass sie bald wieder in die Freiheit entlassen werden kann.

 

Ein kleiner Grünfink hatte es ebenfalls zur Station geschafft und somit überlebt. Wie man an den Bildern erkennen kann, hat er am Körper Verletzungen. Aber mit viel Liebe und aufopfernder Pflege hat Frau Geiger das Vögelchen gut aufgepäppelt.

 

 

Und dann kam der jüngste Pflegling "Junior", ein Spätzchen, das mit weiteren drei Geschwistern bei Frau Geiger abgegeben worden war. Leider viel zu spät, denn die Tiere hatten bereits einen Tag unter dem Nest gelegen. Zwar waren sie durch ihre Finder ins Nest zurückgesetzt worden, doch sie wurden nicht mehr gefüttert. Leider überlebte nur der kleine "Junior", der nun der vollen Aufmerksamkeit von Frau Geiger bedarf.

 

 

Frau Geiger zweifelt noch, ob er es wirklich schafft. Ich bin aber ganz sicher, dass der Spatz durchkommt, denn bei so guter Pflege muss es einfach gelingen, ihn groß zu ziehen und zur gegebenen Zeit in die Freiheit zu entlassen. Ich drücke jedenfalls ganz feste meine Daumen!

 

Allen anderen Patienten im Haus geht es gut und sie sind auf dem besten Weg der Genesung.

 

Kornelia Wirths

Juli 2015

 

Besuch in der Igel-Station Waldbröl ... - die mittlerweile in

 

"Igel- und Vogel-Station Waldbröl"

 

umbenannt wurde ...

 

Bewaffnet mit meiner Kamera und drei Packungen Haushaltspapier kam ich, nachdem ich mich kurzweilig verfahren hatte, bei Frau Geiger, der Leiterin der Station, an. Die Begrüßung war herzlich, vor allem von den beiden Hunden "Moppel" und "Pedro".

 

 

*Pedro* ist ein ehemaliger Schützling von uns, der im April 2005 von Frau Geiger adoptiert wurde (siehe kl. Glückspilz-Foto).

 

Der kleine Rüde war zusammen mit seiner Mutter auf der Pflegestelle. Seine Mama lebt ebenfalls in Waldbröl und ihr geht es auch sehr gut.

 

Zu Anfang war Pedro ein ängstlicher Hund, der sich von Fremden nicht anfassen ließ. Doch Frau Geiger schaffte es, aus dem Angsthasen einen selbstbewussten und treuen Gefährten zu machen. Er erlernte viele Kunststückchen, von denen er auch heute noch welche beherrscht ...

 

Er zeigt auf Kommando seine Beißerchen und gibt auf Anweisung "Hufe" seine rechte Hinterpfote.

 

 

Seine Tanzkarriere musste er leider aufgrund von Arthrose in den Vorderbeinen aufgeben.

 

Und dann hieß es: "Hier kommt Kalle ..."

 

 

*Kalle* ist eine Dohle, die Mitte Juni in Nähe der Hauptstraße gefunden wurde. Die Dohle ähnelt eher einem Geier denn einer Dohle, ist aber putzmunter und gesund. Wieso ihr die Federn fehlen, kann sich Frau Geiger nicht erklären.

 

 

Kalle eroberte mein Herz im Sturm, denn der quirlige Vogel hat nur Blödsinn in seinem kleinen kahlen Köpfchen. Alles muss genau untersucht und begutachtet werden.

 

 

Es war wirklich sehr lustig zu beobachten, wie dieser entzückende "Minigeier" nach Futter bettelte. Und natürlich gab es davon reichlich für Kalle.

 

 

Motte kuschelte sich immer wieder an mich, wollte gestreichelt werden oder schmiss mir ihren Ball vor die Füße. Auch die kleine Hündin kann schon so manches Kunststück, was mir Frau Geiger mit ihr vorführte.

 

Es piepste neben mir ... - das war *'Buddha*, ein junger Buchfink, der auch den Weg zu Frau Geiger gefunden hat.

 

 

Kaum aus seinem kuscheligen Karton gelassen, startete er zu einem Rundflug.

 

 

Der Hunger trieb ihn aber zu seinem Pflegefrauchen, das ihn mit Futter versorgte.

 

 

Es war so rührend zuzugucken, wie dieses junge Geschöpfchen mit einer Selbstverständlichkeit nach Futter fiepte und mit den Flügelchen schlug. Ich war hin und weg!

 

Allerdings übertrafen die nächsten Pfleglinge noch meine Begeisterung, die ich für die beiden Vögel aufbrachte. Drei Fledermäuse, zwei Babys, eine erwachsene Fledermaus, die nicht mehr fliegen kann, saßen in einem Karton unter einem Tuch zusammen gekuschelt.

 

 

Ich durfte die Baby sogar auf meine Hand nehmen, während Frau Geiger die erwachsene Fledermaus namens *Graf Dracula* aufnahm. Sie erklärte mir, dass die Fledermaus nun verärgert sei, weil sie gestört wird. Das winzige Ding vibrierte vor Zorn und zeigte seine spitzen Zähnchen.

 

 

Nach einer Weile ließen wir die Fledermäuschen wieder in Ruhe weiterschlafen.

 

In einem weiteren Karton raschelte es ... Hierin befand sich ein junger Mauersegler, der auch von Frau Geiger gehegt und gepflegt wird.

 

 

 

Im Außenbereich, den wir aber aufgrund des schlechten Wetters nicht aufsuchten, befinden sich weitere zwei junge Spatzen in einer Voliere, die von Frau Geiger großgezogen werden.

 

Frau Geiger erzählte, dass sie Anfang Juli eine erschöpfte Brieftaube gefunden habe, die sich ohne Gegenwehr aufnehmen ließ. Zu dem Zeitpunkt war es bei uns sehr heiß, so dass die Taube nach Wasser lechzte. Das gereichte Wasser nahm sie dankbar an und auch das ihr angebotene Taubenfutter.

 

Nach einer kurzen Nachforschung, wem die Taube gehört, fand sich an einem der beiden Ringe, die die Taube an den Beinen trug, eine Telefon-Nummer des Besitzers. Der war überglücklich von seiner verloren gegangenen Taube zu hören und vereinbarte mit Frau Geiger, die Taube eine Woche auf Urlaub in Waldbröl zu lassen und sie dann auf den Weg nach Hause zu schicken.

 

Die Taube ist in der Zwischenzeit gut daheim angekom-men, brauchte aber für die ca. 300 km, die sie vom Ziel abgekommen war, anderthalb Tage. Der Besitzer bedankte sich nach der Rückkehr seiner Taube noch einmal ganz herzlich bei Frau Geiger, die sich darüber gefreut hat, dass es sich bei dem Taubenzüchter um einen wirklich netten und verantwortungsvollen Vogelfreund gehandelt hat.

 

Weiter erfuhr ich, dass Frau Geiger in diesem Jahr schon sechs Igel versorgen musste. Leider sind nicht alle durchgekommen, weil sie zu krank oder verletzt waren.

 

Die Zeit ging so schnell um und ich verabschiedete mich mit dem Versprechen wiederzukommen, wenn sich neue Pfleglinge einstellen. Denn die Arbeit von Frau Geiger finde ich ausgesprochen unterstützungswürdig. Was die Tierschützerin hier leistet ist großartig. Neben ihrer täglichen Arbeit, die morgens um 5:00 Uhr beginnt, ist sie rundum für ihre Schützlinge im Einsatz. Nie wird Frau Geiger etwas zu viel, wenn verletzte oder hilfsbedürftige Tiere ihren Aufmerksamkeit fordern. Mir bleibt nur zu sagen: "Hut ab vor diesem Einsatz!".

 

Wer Frau Geiger gerne ein wenig unterstützen möchte, lässt ihr Haushaltsrollen und Vogelfutter in Form von Mehlwürmern etc. zukommen. Über eine Sachspende würde sie sich riesig freuen.

 

Frau Geiger bedankt sich auch noch einmal ganz herzlich bei den lieben Menschen, die sie im letzten Herbst mit Haushaltsrollen, Igelfutter usw. versorgt haben.

 

Erreichen können Sie Frau Geiger unter der Tel.-Nr.: 0174 - 40 33 927

Waldbröl, Tersteegen-Str. 6

 

Kornelia Wirths

Januar 2015

Neues aus der Igel-Station in Waldbröl ...

 

 

Frau Geiger hat völlig entkräfteten Igel-Zuwachs bekommen. Die Tiere fanden sich Anfang Januar bei ihr ein und haben nur jeweils ein Gewicht von 400 und 330 Gramm.

 

In dieser Jahreszeit Igel zu finden, ist ziemlich ungewöhnlich und lässt natürlich nichts Gutes vermuten. Ob die Igelchen überleben, ist nicht sicher, zumal eines von ihnen gesundheitlich besonders angeschlagen ist.

 

Es bleibt uns nur übrig zu hoffen und Daumen zu drücken, dass auch diese Beiden wieder auf ihre kleinen Igelbeinchen kommen und im Frühjahr gesund in die Freiheit entlassen werden können.

 

Über eine Futterspende oder über Spenden von Haushaltsrollen würde sich Frau Geiger wieder sehr freuen. Noch einmal herzlichen Dank an die Tierfreunde, die bereits gespendet haben.

 

Ansprechpartner:

Frau Geiger, Waldbröl - Tel.-Nr.: 02291 - 80 70 44

Dezember 2014

Neues von unserer Igel-Station in Waldbröl

 

Das “Stadtmagazin” für Waldbröl (Wir für Waldbröl / Winter 14) veröffentlichte einen Bericht über unsere Igelstation, geleitet von Frau Geiger ...

 

Aufgrund dieses Artikels erhielt Frau Geiger zahlreiche Spenden wie Futtermittel, Haushaltsrollen usw. Wir möchten uns bei den Spendern ganz herzlich bedanken!!!

 

Oktober 2014

Neue Bilder aus der Igel-Station Waldbröl

 

September 2014

Neues aus der Igel-Station Waldbröl

 

 

*Goliath* ist eine aus dem Nest gefallene Saatkrähe und Neuzugang in unserer Igel-Station. Frau Geiger versorgt den jungen Vogel mit Hingabe und wie man anhand des Fotos erkennen kann, mit großem Erfolg, denn Goliath scheint es gut zu schmecken.

September 2014

Unsere Igel-Station in Waldbröl

 

Unsere Igel-Station in Waldbröl, geleitet von Frau Geiger, kümmert sich um verwaiste und/oder verletzte Igel. Sie werden von ihr liebevoll aufgepäppelt und zu gegebener Zeit und vor allem ge-sund wieder in die Freiheit entlassen ...

 

Momentan halten sich bei Frau Geiger vier Igel auf, die ihr zum Teil schwer verletzt gebracht wurden.

 

Die Pflege ist sehr aufwendig und nimmt viel Zeit in Anspruch. So müssen die Tiere zunächst einem Tierarzt vorgestellt werden. Im unproblematischsten Fall kann Frau Geiger die nötige medizinische Versorgung nach Anweisung des Tierarztes selbst durchführen, doch hin und wieder muss ein Igel aber auch dem Veterinär mehrfach vorgestellt werden. Handelt es sich um ein Igel-Baby, so muss das mehrmals täglich und auch in der Nacht gefüttert werden.

 

In der letzten Saison brachte Frau Geiger 19 Igel, die gefunden und ihr gebracht wurden, erfolgreich durch den Winter und entließ sie im Frühjahr zurück in die Natur. Unter den 19 Tieren befanden sich mehrere Babys, die allesamt rund um die Uhr verpflegt werden mussten.

 

Frau Geiger führt unsere Igel-Station in Waldbröl nun schon seit Jahren und das mit sehr großem Erfolg. Dabei hegt und pflegt unsere "Igel-Mutter" nicht nur die gestachelten Freunde, sondern kümmert sich weiterhin opferungsvoll um aus dem Nest gefallene Vogelkinder, verletzte Vögel und vieles mehr.

Wer Frau Geiger unterstützen möchte, kann ihr gerne Igelfutter und Haushaltsrollen zur Verfügung stellen. Über eine solche Spende würden sich Frau Geiger und unser Verein sehr freuen, denn selbstverständlich kosten die zu verpflegenden Tierchen nicht nur Zeit sondern auch Geld.

 

Bei Fragen zu Igeln wenden Sie sich bitte an:

Frau Geiger, Waldbröl - Tel.-Nr.: 02291 - 80 70 44

Juli 2014

 

Frau Geiger von unserer "Igelstation Waldbröl" hat erneut Zuwachs bekommen ...:

 

 

Ein Agaponide-Baby

 

Das Baby gehört der Gattung von kleinen afrikanischen Papageien an, die auch als "Liebesvogel" bezeichnet werden, da sie eine starke Paarbindung eingehen.

 

Frau Geiger hat wieder alle Hände voll zu tun, bevor ein so prächtiges Exemplar wie im Bild aus dem kleinen Kerlchen wird.

Wer Frau Geiger ein bisschen unterstützen möchte, kann ihr Haushaltsrollen spenden, denn von denen braucht sie jede Menge, da der Piepmatz nicht stubenrein ist.

 

Frau Geiger - Tel.-Nr.: 02291-6981

 

Mai 2014

 

Unsere "Igelstation Waldbröl", geleitet von Frau Geiger, hat Zuwachs bekommen ...

 

9 Meisenbabys

 

Frau Geiger kümmert sich nicht nur um in Not geratene Igel zur Herbstzeit, es liegen ihr auch alle anderen Tiere, wie Vögel, sehr am Herzen. Immer wieder gelingt es ihr, aus dem Nest gefallene Vögel zu retten.

 

November 2013

 

Drei Wachteln zu Besuch im Seniorenheim in Solingen

 

Bei unserem letzten Besuch im Seniorenheim brachte Frau Geiger, die im oberbergischen Waldbröl eine Tierstation für Igel und anderweitig in Not geratene Tiere betreibt, drei kleine Wachteln mit. Die Tiere waren in Waldbröl auf dem "Vieh- und Kram-Markt" von einem Großelternpaar für die Enkelkinder in Heidelberg angeschafft worden. Es sollte eine Überraschung für die Kleinen werden ....

 

Die Überraschung kam dann wohl eher für die Eltern, die mit drei Wachteln nichts anzufangen wussten und das Geschenk nicht haben wollten. Also kehrten die Wachteln nach Waldbröl zurück und kamen mit den Worten "Sie können mit denen machen, was sie wollen ...!",zu Frau Geiger, die sich umgehend in die Drei verliebte und ihnen die Namen "Tick", "Trick" und "Track" gab.

 

Wer weiß, ob das Trio nicht noch als Delikatesse in Rotweinsoße geendet hätte, wenn es nicht so schnell gerettet worden wäre. Aber die Moral der Geschichte ist: Tiere sind kein Spielzeug für Kinder und auch keine Überraschungsgeschenke.

 

Tick, Trick und Track sind handzahm, laufen ihrer Retterin wie Hunde hinterher und lassen sich in der Hand kuscheln. Unsere Altenheimbewohner waren begeistert und hatten große Freude an unserem Besuch mit den handzahmen Tierchen, die das Interesse an ihnen ebenfalls genossen zu haben schienen.

 

 

Am Ende unseres Besuchs im Seniorenheim wurden an die Bewohner kleine "süße" Geschenke in Hinblick auf die bevorstehende Weihnachtszeit vergeben. Die Freude darüber war groß und die strahlenden Augen der betagten Menschen haben unser Herz erwärmt.

 

Ein schöner Altenheimbesuch ging zu Ende, der letzte für dieses Jahr. Im kommenden werden wir erneut für die alten Leute da sein und sie hoffentlich wieder ein wenig mit unseren "Besuchs-Tieren" glücklich machen.

 

Stacheliger Besuch im Kindergarten *Pinocchio II*


Von einer der Erzieherinnen aus dem Kindergarten “Pinocchio” erhielten wir die Anfrage, ob wir zur Zeit schon Igel, die entweder verletzt, krank oder zu jung zum Überleben für diese Jahreszeit sind, gefunden hätten. Grund der Anfrage war, dass im Kindergarten momentan das Thema ”Igel” auf dem Programm stand. Deshalb waren die Erzieherinnen der Meinung, es wäre schön, wenn man den Kindern neben der theoretischen Aufklärung diese Tiere auch in Natura vorstellen könnte.

 

Auf unserer Igelstation im oberbergischen Waldbröl haben sich bereits die ersten Igel, die menschlicher Hilfe bedurften, eingefunden. Obwohl Igel sehr scheue Tiere sind und sie während ihrer Betreuungszeit nicht an den Menschen gewöhnt werden sollten, waren wir der Meinung, man könne eine Ausnahme machen, um den Kindern einmal die kleinen Stacheltiere nahe zu bringen.

 

Für den Besuch kamen Mama Igel und ihre Kinder Max und Urmel aus Waldbröl angereist und wurden bereits sehnsüchtig von den Kindern erwartet.

 

Das Anschauen und Streicheln der Stacheltiere war für die Kleinen ein Erlebnis, denn so hautnah hatten sie noch keinen Igel gesehen. Viele Fragen wurden von den Kindern gestellt und von uns beantwortet. Es zeigte sich, dass sie sich mit dem Thema Igel ausgiebig beschäftigt hatten.

 

Die Zeit mit Igeln und Kindern verging wie im Flug. Wir bedankten uns für die netten Stunden mit ihnen und ihren Erzieherinnen.

 

Mama Igel und ihre Kinder traten den Heimweg an und waren wahrscheinlich ziemlich geschafft, doch sie haben einen wertvollen Beitrag dazu geleistet, Kindern die Natur nahe zu bringen.

 

 

September 2011

 

Es ist Herbst und zahlreiche kleine Igelkinder schaffen es nicht mehr, rechtzeitig genügend Nahrung zu sich zu nehmen, um dem Winter zu trotzen und in ihren Winterschlaf zu kommen. In den folgenden Wochen brauchen diese possierlichen und nützlichen kleinen Gesellen unsere menschliche Hilfe.

 

Sollten Sie einen jungen Igel in Ihrem Garten oder anderswo finden, der nicht mindestens ein Gewicht von 500 bis 600 gr auf die Waage bringt, braucht dieses Tier Hilfe. Es kann den Winter nicht überleben und wird sterben. Aber auch erwachsene Igel, die sich tagsüber zeigen, sind krank und müssen einem Tierarzt vorgestellt werden.

 

Aus diesem Grunde hat sich Frau Geiger/TiNS aus 51545 Waldbröl bereit erklärt, Igelkinder oder kranke erwachsene Tiere aufzunehmen. Die Igelkinder werden aufgepäppelt und im nächsten Frühling wieder in die Freiheit entlassen. Erwachsene Igel werden einem Tierarzt vorgestellt, gesund gepflegt und zurück in die Natur gesetzt.

 

Finden Sie also ein Igelkind, das unter 500 gr wiegt oder einen erwachsenen Igel, der am Tag herumirrt, wenden Sie sich bitte an:

Barbara Geiger - Tel.-Nr.: 02291 - 80 70 44

 

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